SVG Läufer Reinickendorf e.V.

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Bericht vom Lichtenrader Herbst 2016

 

Liebe Schachfreunde,

 

nachfolgend ist hier ein kurzer Bericht vom Lichtenrader Herbst 2016 in der Zeit vom 22.10.2016 bis 30.10.2016 verfasst.

 

Zunächst spricht der Verfasser dieses Berichts ein großes Lob aus, denn die Schachvereinigung Läufer Reinickendorf e.V. war in diesem Jahr mit 9 (!) Teilnehmern beim Lichtenrader Herbst vertreten.

Die Namen der Schachfreunde (SF) in alphabetischer Reihenfolge (Nachnamen):

Khaled Al-Ahmad, Norbert Fieberg, Ronald Fiedler, Kinan Ibrahim, Yamen Ibraheem, Adnan Khalaf, Marc Seefeld, Andreas Stumpf und Dr. Hans-Peter Wilke.

 

Vorab möchte ich die großartige Organisation des Schachvereins Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V. loben. Das gesamte Team, zu dem auch unser Schachfreund Werner Knispel gehört, leistet dort jedes Jahr hervorragende Arbeit.

 

Dazu kommt, dass das Turnier im Gemeinschaftshaus Lichtenrade eine hervorragende Spielstätte darstellt. Im Außenbereich kann man sich ebenfalls „im Grünen“ entspannen.

 

Ich kann dieses 9-tägige internationale Turnier in den Herbstferien nur empfehlen (Internetseite: www.sw-lichtenrade.de/LiraH).

 

Zum Turnierverlauf:

 

Natürlich soll dieser Bericht nur einige Besonderheiten des Turniers aus Sicht von uns „Läufern“ darstellen und kein „Zahlenbericht“ werden. Die Ergebnisse kann jeder unter der genannten Internetseite nachlesen.

 

Zunächst ist absolut hervorzuheben, dass unser SF Dr. Hans-Peter Wilke mit einem Alter von 86 Jahren vor der 8. Runde am 29.10.2016 als ältester Turnierteilnehmer des Lichtenrader Herbst 2016 geehrt wurde. Lieber Hans-Peter, mach weiter so.

 

Der einzige Teilnehmer, der in der oberen Hälfte startete, war SF Marc Seefeld (DWZ 1804, Elo 1930). Er war der einzige Favorit unseres Vereins in der 1. Runde und holte auch den einzigen Sieg in der 1. Runde. Das sollte sich am 2. Tag natürlich ändern, da im sogenannten Schweizer System gespielt wurde. Dann gab es endlich Punkte für einige unserer Läufer.

 

Folgende Turnierereignisse sind besonders hervorzuheben:

 

1.) SF Andreas Stumpf gewann in den Runden 5, 6 und 8 gegen DWZ-stärkere Gegner, erzielte am Ende 4 Punkte und steigerte seine DWZ um 46 Punkte.

2.) SF Yamen Ibraheem besiegt in der 8. Runde einen Gegner, der 250 DWZ-Punkte mehr hatte (Namen der Gegner werden aus Gründen des Datenschutzes nicht genannt) und steigerte am Ende seine DWZ um 27 Punkte.

3.) SF Khaled Al-Ahmad besiegt in der 5. Runde einen Gegner, der ca. 250 DWZ-Punkte mehr hatte und steigerte am Ende seine DWZ um 28 Punkte.

4.) SF Adnan Khalaf gewann überraschend mit schwarz in der 7. Runde gegen einen starken Schachfreund aus Polen.

5.) Auch SF Kinan Ibrahim kann am Ende mit seinem Abschneiden in seinem ersten großen Turnier zufrieden sein. Er wurde leider von der Turnierleitung mit 1300 DWZ „einkategorisiert“. Dadurch hatte er oft Pech mit der Auslosung.

Ähnlich wie SF Kinan Ibrahim hatte auch SF Norbert Fieberg nicht gerade Glück mit der Auslosung.

Auch SF Ronald Fiedler spielte ein ordentliches Turnier, spielte gegen mehrere 1700er sogar remis. Nach der 8. Runde musste leider das Turnier aus gesundheitlichen Gründen beenden. Sehr schade.

SF Dr. Hans-Peter Wilke spielte ebenfalls ein zufriedenstellendes Turnier.

 

6.) SF Marc Seefeld, welcher in keiner seiner 9 Partien selbst remis anbot, erkämpfte in der 3. Runde ein Remis gegen einen polnischen Schachfreund mit einer Elo von 2153 und in der 5. Runde nach 5 Stunden ein Remis gegen einen bekannten FIDE-Meister (Elo 2118). Leider konnte er am Ende nur 4,5 Punkte holen und konnte gerade so seine DWZ von 1804 bestätigen. Mindestziel aber trotzdem erreicht.

Leider hatte sein Gegner in der 1. Runde noch keine DWZ und wurde mit 1000 „einkategorisiert“, was bedeutete, dass sein Gegnerschnitt insgesamt darunter litt.

 

Am Ende hatten nur die SF Yamen Ibraheem und Marc Seefeld 4,5 Punkte erreicht. Aufgrund des besseren Gegnerschnittes wurde Yamen Ibraheem am Ende 81. und Marc Seefeld 88.

 

Großes Lob nochmals an alle Teilnehmer, die diese Strapazen eines 9-rundigen Turnieres auf sich nehmen und Tag für Tag wieder am Schachbrett um den Punkt kämpfen.

 

Ich persönlich würde mir für unseren Verein wünschen, dass noch einige weitere Schachfreunde davon inspiriert werden, regelmäßig an Turnieren teilzunehmen.

 

Und Lichtenrade bietet immer wieder die perfekten Voraussetzungen.

Im Übrigen findet auch das Qualifikationsturnier jährlich in Lichtenrade statt.

 

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

 

Marc Seefeld

Das Berliner Seniorenturnier 2017


Ich gönne es mir seit 2008 regelmäßig, mein persönliches Schachjahr mit der Teilnahme an der Berliner Senioren Einzelmeisterschaft zu eröffnen. Auch in diesem Jahr ist mir wieder deutlich geworden, dass die BSEM ein ganz besonderes Turnier ist.

148 Schachfreunde konnten an diesen 9 kalten, trüben Tagen wahrlich nichts Besseres tun als ein gut organisiertes Turnier zu spielen. Es passte einfach: Werner Wiesner bewies wieder, dass er ein erfahrener Turnierleiter ist, die Schiedsrichter garantieren seit Jahren einen korrekten Ablauf, Rainer ist als Wirt eine Prachtbesetzung, das Teilnehmerfeld beweist ein beachtliches Niveau und unser Präsident Carsten Schmidt lässt es sich nicht nehmen, bei der Eröffnung und der Siegerehrung Präsenz zu zeigen. Und das alles für 20 € Startgebühr! Wo es das gibt? In Berlin-Oberschöneweide, in der Nachbarschaft von Union, jedes Jahr im Januar!

5 von uns Läufern (Alex, Armin, Erhard, Roman und Ronny) sind in 2017 in der Nixenstraße angetreten. Aus Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehe (so viel Selbstironie muss sein), werde ich darauf verzichten, unsere Ergebnisse hier mitzuteilen. Das beachtliche Niveau unserer Gegner habe ich ja schon oben angedeutet – und, wie unser Siegfried sagen würde: Wenn die Sterne nicht gut stehen, dann ist es auch einmal in Ordnung, den Gegnern ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. – Aber einen Erfolg haben wir Läufer doch zu verzeichnen: Unser Alex Reitenbach trat zum ersten Mal im Turnier an, gewann den Kategoriepreis in seiner Gruppe und belegte mit 5 Punkten den 40. Rang.

Zum Abschluss darf ich den Präsidenten des Deutschen Schachbundes zitieren. In seinem Grußwort zur Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft (am 8. August 2017 in Spandau) schrieb Herbert Bastian: „Für die Aktiven wird selbstverständlich der sportliche Erfolg zunächst im Vordergrund stehen. …Die Reife des Alters trägt dazu bei, im „Gegner“ am Brett einen „Partner“ zu sehen, der seinen Anteil am Gelingen einer schönen Partie hat. – In diesem Sinne war schon unsere BSEM 2017 ein gelungenes Turnier. Es brachte Wiedersehen mit Schachfreunden aus anderen Vereinen und erfreuliche neue Begegnungen mit Schachfreunden, die man nicht nur am Brett schätzt.


11. Februar 2017 / Erhard Müller


Sonntag, 05. März 2017


„Wenn Senioren auf Syrer treffen

 Am Schachbrett spielt Herkunft keine Rolle

Von Juliane Kipper

Wenn Erhard Müller und Yamen Ibraheem am Schachbrett sitzen, brauchen sie nicht viele Worte. Sie lassen die Figuren sprechen. Für den Syrer und den Senior sind weder die Sprachbarriere, noch der Altersunterschied ein Problem


Auf den ersten Blick haben Erhard Müller und Yamen Ibraheem wenig gemeinsam – und trotzdem treffen sich die beiden inzwischen regelmäßig in dem kleinen Backsteingebäude in der Stargardtstraße 3 in Berlin Reinickendorf. Wenn sie gemeinsam vor zwei Damen, zwei Königen, vier Türmen, vier Läufern, vier Springern und sechzehn Bauern sitzen, verbindet den Senior aus Berlin und den Doktor der Agrarwissenschaften aus Damaskus ihre Leidenschaft zum Schachspiel.

Vor elf Jahren kam Yamen mit einem Stipendium der syrischen Regierung nach Berlin - eigentlich nur, um an der Freien Universität seine Doktorarbeit zu schreiben. Er will sein Deutsch verbessern und sucht Anschluss in der Hauptstadt. Schachturniere, die er im Internet spielt, langweilen ihn längst. Sein Hobby aufgeben, will er aber nicht. Er entscheidet sich, Kontakt mit einem Klub in der Nähe aufzunehmen.

"In Syrien ist die Schachkultur etwas anders als in Deutschland", erklärt der 36-Jährige in sehr gutem Deutsch. "Zuhause haben wir weniger organisierte Klubs. Bei uns trifft man sich eher auf der Straße oder in Cafés zum Spielen."

 

Schach ist international

Bei den Schachspielern im Verein "SVG Läufer Reinickendorf" fühlt sich Yamen gleich vom ersten Tag an willkommen und akzeptiert. Dass die meisten Mitglieder des Vereins fast doppelt so alt sind wie er, stört ihn nicht. Ganz im Gegenteil. "Ich kann von dem Altersunterschied nur profitieren." Gerade Senioren seien geduldiger und hätten mehr Zeit und Muße, sein Deutsch zu verbessern.

"Manchmal sitzt man sich mit seinem Gegner fünf Stunden am Schachbrett gegenüber und spricht keinen einzigen Ton", erzählt Erhard Müller. Er ist Vorsitzender des Schachclubs. Und trotzdem habe man am Ende ein Gespür füreinander entwickelt. Für das 66 Jahre alte Vereinsmitglied Ronny Fiedler ist das eine Selbstverständlichkeit. Berührungsängste kennt er nicht. "Ich achte schon darauf, dass ich mit Ibraheem langsam spreche und gebräuchliche Begriffe benutze." Aber am Schachbrett spiele seine Herkunft eh keine Rolle. "Schach ist international. Im Grunde könne wir uns am Brett auch ohne Worte verständigen."

Zu seinen Kollegen an der Universität hat Yamen von Beginn an ein gutes Verhältnis. Mit Gutachtern, Mitarbeitern und Vorgesetzten bleibt der Kontakt aber immer förmlich. Den ungezwungenen Umgang lernt er erst im Schachclub – auch hinsichtlich der Sprache. Bei den Läufern aus Reinickendorf benutzt er das erste Mal "Du". Für Müller eine Selbstverständlichkeit – würden ältere Leute Jüngere doch automatisch immer gleich duzen. Despektierlich sei das aber nicht gemeint, versichert Müller. "Ich bin froh, dass es bei uns keine Hierarchien gibt. Yamen spielt so gut Schach, ich müsste sonst immer 'Sie' zu ihm sagen", scherzt der 72-Jährige.


Schachspielen verlangt mentale Stärke

Zwischen den Partien, sowie vor und nach den Trainingsabenden ist genug Zeit, um auch mal über etwas anderes als über Schach zu reden. Inzwischen sitzen neben Yamen noch fünf weitere Syrer regelmäßig mit den Senioren am Schachbrett. Yamen hat sie entweder in Integrationskursen, die er am BTB-Bildungszentrum gibt, oder über eine Facebook-Gruppe kennengelernt.

Über das Soziale Netzwerk hat auch Adnan Khalaf seinen Weg zu den Läufern gefunden. Der 42-Jährige ist vor einem Jahr gemeinsam mit seinem Sohn zu Fuß über die Balkanroute nach Deutschland gekommen. Seine anderen drei Kinder und seine Frau musste er in Syrien zurücklassen. Wie viele andere Geflüchtete hat er die erste Zeit in Deutschland tage- und wochenlang vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin-Moabit verbracht. Oftmals nur, um den Aufenthalt in einem Flüchtlingsheim für ein paar Nächte zu verlängern.

Schachspielen verlangt mentale Stärke. Sich hundertprozentig auf den nächsten Zug zu konzentrieren, ist unumgänglich. Wenn Khalaf in Reinickendorf vor dem Schachbrett sitzt, gelingt es ihm für ein paar Stunden seine Probleme, die er mit den deutschen Behörden hat, zu vergessen. "Wenn ich Schach spiele, kann ich das alles ausblenden und konzentriere mich nur auf das Spiel", sagt er. Im vergangenen Jahr hätte Khalaf fast die Klubmeisterschaft gewonnen.


Mit null Gegenstimmen zum Vize-Präsidenten

Für die Senioren aus Reinickendorf sind die syrischen Schachfreunde auch deshalb wichtig, weil sich immer weniger Kinder und Jugendliche für ihren Sport interessieren. Seit einer Weile bietet der Verein immer sonntags ein Jugendtraining an. Gut nachgefragt wird das allerdings nicht. "Schach ist ein Sport, der viel Zeit braucht. Für uns Senioren ist das eine gute Sache", sagt Müller. Doch Kinder und Jugendliche hätten besonders in der Pubertät andere Interessen. Fußball, Handball oder Computer stellen eine Konkurrenz dar, mit der die Läufer nicht so recht fertig werden.

Die neuen syrischen Schachfreunde genießen unter den Senioren ein hohes Ansehen. "Wir schätzen Yamen und seine Landsmänner nicht nur, weil sie freundlich sind, sondern auch, weil sie so gut Schach spielen können. Sie sind ein wirklicher Gewinn für unseren Verein", sagt der 72-Jährige. Schach sei eben eine Kunst und wer sie beherrscht, der wird geschätzt. Dass auch menschlich etwas gewachsen ist, hat auch die Wahl auf der Hauptversammlung bewiesen: Einstimmig ist Ibraheem zum zweiten Vorsitzenden gewählt worden.“

Quelle: n-tv.de

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Bericht zum Qualifikationsturnier 2017


Liebe Schachfreunde,


hier folgt ein ausführlicher Bericht für unsere Homepage zum diesjährigen Qualifikationsturnier in Lichtenrade vom 09.04.2017 bis 17.04.2017.

Vorweg ist zu erwähnen, dass aus Datenschutzgründen keine Namen unserer Gegner erwähnt werden und auch keine Schachpartien veröffentlicht werden.

Die Partien der ersten 22 Bretter inklusive der Berliner Frauen-Einzelmeisterschaft können unter www.berlinerschachverband.de/qt2017.html eingesehen werden.

Oder einfach auf den Link „Qualifikationsturnier 2017“ auf der linken Seite klicken.

Bevor ich zu unseren Ergebnissen und Erfahrungen komme, möchte ich erneut das gesamte Team von SW Lichtenrade e.V. für die Organisation, die Verpflegung und den Einsatz loben. Auch das Schiedsrichterteam hat für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.


Nun zum Wesentlichen:

Während bis einschließlich zum Jahr 2012 die Svg. Läufer Reinickendorf e.V. kaum durch eigene Spieler bei Turnieren vertreten war, müssen wir dieses Jahr eine Rekordbeteiligung beim Qualifikationsturnier 2017 vermelden. Insgesamt nahmen 11 „Läufer“ am Turnier teil. Das ist Rekord und verdient ein großes Lob !!! Stichwort Außenwirkung.

Die Namen unserer Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge:

Khaled Al-Ahmad, Norbert Fieberg, Ronald Fiedler, Adnan Khalaf, Joachim Kiese, Armin Krawatzki, Michael Kunze, Marc Lippert, Alex Reitenbach, Marc Seefeld und Andreas Stumpf.


Vorab möchte ich mitteilen, dass es mir an allen 9 Tagen sehr viel Spaß gemacht hat, mit Euch allen täglich Schach zu spielen, Schach zu analysieren und sich einfach mal so zu unterhalten.


Leider konnten dieses Jahr nur drei Schachfreunde ihre DWZ verbessern (Joachim Kiese, Alex Reitenbach und Marc Seefeld).


Die größte Steigerung hatte unser Schachfreund (SF) Joachim Kiese, der von allen „Läufern“ in seiner Spielweise den größten Entwicklungssprung gemacht hat.

Er steigerte seine DWZ um 34 Punkte (von 1192 auf 1226) und holte insgesamt 3 Punkte aus 8 Partien (in Runde 3 war er leider verhindert). Dreimal gewann er gegen DWZ-stärkere Gegner mit schwarz.

Er spielte (neben Marc Lippert) als einziger „Läufer“ immer gegen einen DWZ-stärkeren Gegner.

Man merkt ihm den Spaß an diesem Turnier förmlich an. Weiter so, Achim.


Am Abend unseres Osterblitzturniers fragte mich der SF Marc Lippert, ob ich ihn auch zum Turnier anmelden könnte. Dieses Interesse freute mich sehr.

Und vor allem dieser Mut verdient viel Anerkennung. SF Marc Lippert spielt erst seit 2016 Vereinsschach und trotzdem möchte er Turniererfahrung in einem stark besetzten Turnier sammeln. Leider holte er in diesem Jahr nur einen Punkt, aber mit gezieltem Training wird sich dieses Ergebnis in den nächsten Turnieren verbessern.


SF Khaled Al-Ahmad hatte in diesem Turnier etwas Pech. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht in der 3. Runde erscheinen. Leider hat er sich nicht abgemeldet und wurde deshalb in der 4. Runde von der Turnierleitung gesperrt. Er spielte das Turnier ab der 5. Runde ordnungsgemäß zu Ende und erzielte trotz gesundheitlicher Einschränkungen noch 3,5 Punkte.


SF Adnan Khalaf erzielte in diesem Jahr auch 3,5 Punkte. Bei Adnan muss man leider sagen, dass er viel Pech mit der Auslosung hatte. Er bekam zweimal Kinder bzw. Jugendliche als Gegner, die stärker als ihre aktuelle DWZ spielten. Er hatte sozusagen die Gegner, vor denen wir uns alle etwas fürchten.

Er nahm er trotzdem mit Humor und schlug vor, dass wir im Verein mehr Training machen müssten. Guter Vorschlag.


Ein ähnliches Problem hat unser SF Norbert Fieberg. Das habe ich bereits festgestellt bei meinem Bericht zum Lichtenrader Herbst 2016.

Durch seine aktuelle DWZ von 1634 hatte er das Problem, dass er sehr starke Gegner zugelost bekommt und im Falle einer Niederlage erhält er in der Folgerunde einen relativ DWZ-schwachen Gegner.

Er konnte am Ende trotzdem vier Punkte erzielen. Leider war er in der letzten Runde verhindert und konnte das Ergebnis dadurch nicht mehr verbessern.


SF Andreas Stumpf tat sich in diesem Jahr nach meiner Einschätzung sehr schwer. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit ist dies aber nachvollziehbar. Leider verlor er in der 3. Runde gegen einen DWZ-schwächeren Gegner. Er kämpfte sich aber mit zwei Siegen in den Runden 4 und 5 wieder zurück, aber das hat Kraft gekostet. Immerhin erzielte er am Ende doch noch 3,5 Punkte. Schade, dass er in der letzten Runde einen unglücklichen Fehler gemacht hat, sonst wären noch die 50 Prozent und ein richtig gutes Ergebnis drin gewesen. Aber die letzte Runde ist immer so eine Sache.


Die SF Ronald Fiedler und Armin Krawatzki fasse ich schnell zusammen. Ronald musste das Turnier leider nach 5 Runden und 2 Punkten aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Gute Besserung an dieser Stelle, Ronny.

SF Armin Krawatzki brach das Turnier nach der 6. Runde und 2 Punkten ab.

Die Gründe sind mir allerdings nicht bekannt.


Nun komme ich zu unserem „ELO-Großmeister“ Alex Reitenbach. Seine erste ELO-Wertung brachte eine Zahl von 1952 (!). Alex hat in diesem Turnier gekämpft und alles rausgeholt. Obwohl er in Runde 3 gegen einen starken jungen SF verloren hatte, stand er nach 7 Runden mit 5 Punkten (!) da. Am Ende erzielte er 5,5 Punkte.

Durch die Niederlage in Runde 3 hat leider insgesamt sein DWZ-Gegnerdurchschnitt gelitten (DWZ-Gegnerschnitt am Ende war 1710). Trotzdem konnte er seine DWZ um 17 Punkte von 1755 auf 1772 verbessern.


SF Michael Kunze spielte am Ende auch ein zufriedenstellendes Turnier und holte 5,5 Punkte. Bei ihm war das Pech, dass er in der 1. Runde gegen einen DWZ-schwächeren Gegner nur remis spielte. Für alle, die in der oberen Hälfte starten, bedeutet dies, dass sich dadurch der DWZ-Gegnerschnitt zwangsläufig senkt.

Um eine DWZ von über 1800 dann zu halten, muss man am Ende fast schon 6 Punkte holen oder irgendwann einen DWZ-stärkeren Gegner schlagen und einmal remis spielen. In der 3. Runde verlor Michael Kunze unglücklich gegen einen FIDE-Meister. Danach spielte er ein starkes Turnier und erarbeitete sich mit viel Kampfgeist die 5,5 Punkte. Leider betrug sein DWZ-Gegnerschnitt nur 1648.


Nun komme ich zu meinem Ergebnis. Ob es gut oder schlecht ist, kann ich noch nicht ganz einordnen.

Was war positiv, was war negativ?

Im vergangenen Jahr 2016 konnte ich 6 Punkte erzielen, den 20. Platz am Ende belegen und meine DWZ auf 1834 verbessern.


Was ist positiv gelaufen?

1.) DWZ-Steigerung um 33 Punkte von 1772 auf 1805

2.) 5 Punkte nach 7 Partien und die ersten 7 Runden ungeschlagen geblieben

3.) Ausgespieltes Remis mit schwarz in Runde 2 gegen einen FIDE-Meister

4.) Dauerhaftes Spielen zwischen Brett 3 und Brett 20 (alle Partien veröffentlicht)

5.) DWZ-Gegnerschnitt von 1844 (neunthöchster Gegnerschnitt aller Teilnehmer)


Was ist negativ gelaufen?

1.) Niederlagen in den letzten beiden Runden

2.) Blackout in Runde 8 (ich habe einen Bauern stehen lassen)


Angesichts dieser Tatsache kann ich am Ende mit dem Erreichen des Mindestziels von 5 Punkten und einer DWZ-Steigerung wieder auf über 1800 noch zufrieden sein.


Was ist sonst noch passiert?

In der 6. Runde spielten die Schachfreunde Michael Kunze an Brett 14, Marc Seefeld an Brett 15 und Alex Reitenbach an Brett 16 direkt nebeneinander. Alle drei hatten wir schwarz. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Auch unser Vorsitzender Erhard Müller kam in dieser Runde zu Besuch nach Lichtenrade und hat uns alle unterstützt.


Für das nächste Jahr hoffe ich wieder auf diese zahlreiche Beteiligung. Mit dem SC Kreuzberg e.V. können wir wahrscheinlich nicht mithalten (26 Teilnehmer), aber 11 Teilnehmer ist auch eine tolle Beteiligung.


Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit.


Marc Seefeld


SVG Läufer Reinickendorf - Schachtermine 2017/2018

 

 

 

 

 

 

Do

10.08.2017

Dt. Seniorenmeister. in Berlin

Do

01.02.2018

BSEM

Do

17.08.2017

 

Do

08.02.2018

BSEM

Do

24.08.2017

 

Do

15.02.2018

6. Runde Clubmeisterschaft

Do

31.08.2017

 

So

18.02.2018

7. Runde BMM

Do

07.09.2017

Herbstturnier Runde 1 bis 3

Do

22.02.2018

Pokal Viertel-Finale

Do

14.09.2017

Herbstturnier Runde 4 bis 6

Do

01.03.2018

 

Do

21.09.2017

 

Do

08.03.2018

7. Runde Clubmeisterschaft

So

24.09.2017

Wahl / Heim geschlossen!

So

11.03.2018

8. Runde BMM

Do

28.09.2017

Herbstturnier Runde 7 bis 9

Do

15.03.2018

 

Do

05.10.2017

 

Do

22.03.2018

Osterhasenblitz(3)

Do

12.10.2017

1. Runde Clubmeisterschaft

Do

29.03.2018

Pokal Halbfinale

So

15.10.2017

1. Runde BMM

So

01.04.2018

Ostern

Do

19.10.2017

 

Do

05.04.2018

29.03. bis 08.04. OQT

Do

26.10.2017

Pokal Hauptrunde

Do

12.04.2018

 

Do

02.11.2017

LiRa_Herbst

Do

19.04.2018

8. Runde Clubmeisterschaft

Do

09.11.2017

 

So

22.04.2018

9. Runde BMM

Do

16.11.2017

2. Runde Clubmeisterschaft

Do

26.04.2018

Blitz(4)

So

19.11.2017

2. Runde BMM

Do

03.05.2018

Pokal Finale

Do

23.11.2017

Blitz(1)

Do

10.05.2018

Herrentag

Do

30.11.2017

3. Runde Clubmeisterschaft

Do

17.05.2018

9. Runde Clubmeisterschaft

So

03.12.2017

3. Runde BMM

Do

24.05.2018

Jahreshauptversammlung

Do

07.12.2017

 

Do

31.05.2018

 

So

10.12.2017

Vereinsfeier

Do

07.06.2018

Sommerturnier

Do

14.12.2017

Preisskat

Do

14.06.2018

Sommerturnier

So

17.12.2017

4. Runde BMM

Do

21.06.2018

Sommerturnier

Do

21.12.2017

 

Do

28.06.2018

Sommerturnier

Do

28.12.2017

 

Do

05.07.2018

Sommerturnier

Do

04.01.2018

Weihnachtsblitz(2)

Do

12.07.2018

Sommerturnier

Do

11.01.2018

4. Runde Clubmeisterschaft

Do

19.07.2018

Sommerturnier

So

14.01.2018

5. Runde BMM

Do

26.07.2018

Sommerturnier

Do

18.01.2018

Pokal Zwischenrunde

Do

02.08.2018

Sommerturnier

Do

25.01.2018

5. Runde Clubmeisterschaft

Do

09.08.2018

 

So

28.01.2018

6. Runde BMM

Do

16.08.2018