SVG Läufer Reinickendorf e.V.

Home

Das Berliner Seniorenturnier 2017


Ich gönne es mir seit 2008 regelmäßig, mein persönliches Schachjahr mit der Teilnahme an der Berliner Senioren Einzelmeisterschaft zu eröffnen. Auch in diesem Jahr ist mir wieder deutlich geworden, dass die BSEM ein ganz besonderes Turnier ist.

148 Schachfreunde konnten an diesen 9 kalten, trüben Tagen wahrlich nichts Besseres tun als ein gut organisiertes Turnier zu spielen. Es passte einfach: Werner Wiesner bewies wieder, dass er ein erfahrener Turnierleiter ist, die Schiedsrichter garantieren seit Jahren einen korrekten Ablauf, Rainer ist als Wirt eine Prachtbesetzung, das Teilnehmerfeld beweist ein beachtliches Niveau und unser Präsident Carsten Schmidt lässt es sich nicht nehmen, bei der Eröffnung und der Siegerehrung Präsenz zu zeigen. Und das alles für 20 € Startgebühr! Wo es das gibt? In Berlin-Oberschöneweide, in der Nachbarschaft von Union, jedes Jahr im Januar!

5 von uns Läufern (Alex, Armin, Erhard, Roman und Ronny) sind in 2017 in der Nixenstraße angetreten. Aus Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehe (so viel Selbstironie muss sein), werde ich darauf verzichten, unsere Ergebnisse hier mitzuteilen. Das beachtliche Niveau unserer Gegner habe ich ja schon oben angedeutet – und, wie unser Siegfried sagen würde: Wenn die Sterne nicht gut stehen, dann ist es auch einmal in Ordnung, den Gegnern ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. – Aber einen Erfolg haben wir Läufer doch zu verzeichnen: Unser Alex Reitenbach trat zum ersten Mal im Turnier an, gewann den Kategoriepreis in seiner Gruppe und belegte mit 5 Punkten den 40. Rang.

Zum Abschluss darf ich den Präsidenten des Deutschen Schachbundes zitieren. In seinem Grußwort zur Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft (am 8. August 2017 in Spandau) schrieb Herbert Bastian: „Für die Aktiven wird selbstverständlich der sportliche Erfolg zunächst im Vordergrund stehen. …Die Reife des Alters trägt dazu bei, im „Gegner“ am Brett einen „Partner“ zu sehen, der seinen Anteil am Gelingen einer schönen Partie hat. – In diesem Sinne war schon unsere BSEM 2017 ein gelungenes Turnier. Es brachte Wiedersehen mit Schachfreunden aus anderen Vereinen und erfreuliche neue Begegnungen mit Schachfreunden, die man nicht nur am Brett schätzt.


11. Februar 2017 / Erhard Müller


Sonntag, 05. März 2017


„Wenn Senioren auf Syrer treffen

 Am Schachbrett spielt Herkunft keine Rolle

Von Juliane Kipper

Wenn Erhard Müller und Yamen Ibraheem am Schachbrett sitzen, brauchen sie nicht viele Worte. Sie lassen die Figuren sprechen. Für den Syrer und den Senior sind weder die Sprachbarriere, noch der Altersunterschied ein Problem


Auf den ersten Blick haben Erhard Müller und Yamen Ibraheem wenig gemeinsam – und trotzdem treffen sich die beiden inzwischen regelmäßig in dem kleinen Backsteingebäude in der Stargardtstraße 3 in Berlin Reinickendorf. Wenn sie gemeinsam vor zwei Damen, zwei Königen, vier Türmen, vier Läufern, vier Springern und sechzehn Bauern sitzen, verbindet den Senior aus Berlin und den Doktor der Agrarwissenschaften aus Damaskus ihre Leidenschaft zum Schachspiel.

Vor elf Jahren kam Yamen mit einem Stipendium der syrischen Regierung nach Berlin - eigentlich nur, um an der Freien Universität seine Doktorarbeit zu schreiben. Er will sein Deutsch verbessern und sucht Anschluss in der Hauptstadt. Schachturniere, die er im Internet spielt, langweilen ihn längst. Sein Hobby aufgeben, will er aber nicht. Er entscheidet sich, Kontakt mit einem Klub in der Nähe aufzunehmen.

"In Syrien ist die Schachkultur etwas anders als in Deutschland", erklärt der 36-Jährige in sehr gutem Deutsch. "Zuhause haben wir weniger organisierte Klubs. Bei uns trifft man sich eher auf der Straße oder in Cafés zum Spielen."

 

Schach ist international

Bei den Schachspielern im Verein "SVG Läufer Reinickendorf" fühlt sich Yamen gleich vom ersten Tag an willkommen und akzeptiert. Dass die meisten Mitglieder des Vereins fast doppelt so alt sind wie er, stört ihn nicht. Ganz im Gegenteil. "Ich kann von dem Altersunterschied nur profitieren." Gerade Senioren seien geduldiger und hätten mehr Zeit und Muße, sein Deutsch zu verbessern.

"Manchmal sitzt man sich mit seinem Gegner fünf Stunden am Schachbrett gegenüber und spricht keinen einzigen Ton", erzählt Erhard Müller. Er ist Vorsitzender des Schachclubs. Und trotzdem habe man am Ende ein Gespür füreinander entwickelt. Für das 66 Jahre alte Vereinsmitglied Ronny Fiedler ist das eine Selbstverständlichkeit. Berührungsängste kennt er nicht. "Ich achte schon darauf, dass ich mit Ibraheem langsam spreche und gebräuchliche Begriffe benutze." Aber am Schachbrett spiele seine Herkunft eh keine Rolle. "Schach ist international. Im Grunde könne wir uns am Brett auch ohne Worte verständigen."

Zu seinen Kollegen an der Universität hat Yamen von Beginn an ein gutes Verhältnis. Mit Gutachtern, Mitarbeitern und Vorgesetzten bleibt der Kontakt aber immer förmlich. Den ungezwungenen Umgang lernt er erst im Schachclub – auch hinsichtlich der Sprache. Bei den Läufern aus Reinickendorf benutzt er das erste Mal "Du". Für Müller eine Selbstverständlichkeit – würden ältere Leute Jüngere doch automatisch immer gleich duzen. Despektierlich sei das aber nicht gemeint, versichert Müller. "Ich bin froh, dass es bei uns keine Hierarchien gibt. Yamen spielt so gut Schach, ich müsste sonst immer 'Sie' zu ihm sagen", scherzt der 72-Jährige.


Schachspielen verlangt mentale Stärke

Zwischen den Partien, sowie vor und nach den Trainingsabenden ist genug Zeit, um auch mal über etwas anderes als über Schach zu reden. Inzwischen sitzen neben Yamen noch fünf weitere Syrer regelmäßig mit den Senioren am Schachbrett. Yamen hat sie entweder in Integrationskursen, die er am BTB-Bildungszentrum gibt, oder über eine Facebook-Gruppe kennengelernt.

Über das Soziale Netzwerk hat auch Adnan Khalaf seinen Weg zu den Läufern gefunden. Der 42-Jährige ist vor einem Jahr gemeinsam mit seinem Sohn zu Fuß über die Balkanroute nach Deutschland gekommen. Seine anderen drei Kinder und seine Frau musste er in Syrien zurücklassen. Wie viele andere Geflüchtete hat er die erste Zeit in Deutschland tage- und wochenlang vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin-Moabit verbracht. Oftmals nur, um den Aufenthalt in einem Flüchtlingsheim für ein paar Nächte zu verlängern.

Schachspielen verlangt mentale Stärke. Sich hundertprozentig auf den nächsten Zug zu konzentrieren, ist unumgänglich. Wenn Khalaf in Reinickendorf vor dem Schachbrett sitzt, gelingt es ihm für ein paar Stunden seine Probleme, die er mit den deutschen Behörden hat, zu vergessen. "Wenn ich Schach spiele, kann ich das alles ausblenden und konzentriere mich nur auf das Spiel", sagt er. Im vergangenen Jahr hätte Khalaf fast die Klubmeisterschaft gewonnen.


Mit null Gegenstimmen zum Vize-Präsidenten

Für die Senioren aus Reinickendorf sind die syrischen Schachfreunde auch deshalb wichtig, weil sich immer weniger Kinder und Jugendliche für ihren Sport interessieren. Seit einer Weile bietet der Verein immer sonntags ein Jugendtraining an. Gut nachgefragt wird das allerdings nicht. "Schach ist ein Sport, der viel Zeit braucht. Für uns Senioren ist das eine gute Sache", sagt Müller. Doch Kinder und Jugendliche hätten besonders in der Pubertät andere Interessen. Fußball, Handball oder Computer stellen eine Konkurrenz dar, mit der die Läufer nicht so recht fertig werden.

Die neuen syrischen Schachfreunde genießen unter den Senioren ein hohes Ansehen. "Wir schätzen Yamen und seine Landsmänner nicht nur, weil sie freundlich sind, sondern auch, weil sie so gut Schach spielen können. Sie sind ein wirklicher Gewinn für unseren Verein", sagt der 72-Jährige. Schach sei eben eine Kunst und wer sie beherrscht, der wird geschätzt. Dass auch menschlich etwas gewachsen ist, hat auch die Wahl auf der Hauptversammlung bewiesen: Einstimmig ist Ibraheem zum zweiten Vorsitzenden gewählt worden.“

Quelle: n-tv.de

Bericht zum Qualifikationsturnier 2017


Liebe Schachfreunde,


hier folgt ein ausführlicher Bericht für unsere Homepage zum diesjährigen Qualifikationsturnier in Lichtenrade vom 09.04.2017 bis 17.04.2017.

Vorweg ist zu erwähnen, dass aus Datenschutzgründen keine Namen unserer Gegner erwähnt werden und auch keine Schachpartien veröffentlicht werden.

Die Partien der ersten 22 Bretter inklusive der Berliner Frauen-Einzelmeisterschaft können unter www.berlinerschachverband.de/qt2017.html eingesehen werden.

Oder einfach auf den Link „Qualifikationsturnier 2017“ auf der linken Seite klicken.

Bevor ich zu unseren Ergebnissen und Erfahrungen komme, möchte ich erneut das gesamte Team von SW Lichtenrade e.V. für die Organisation, die Verpflegung und den Einsatz loben. Auch das Schiedsrichterteam hat für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.


Nun zum Wesentlichen:

Während bis einschließlich zum Jahr 2012 die Svg. Läufer Reinickendorf e.V. kaum durch eigene Spieler bei Turnieren vertreten war, müssen wir dieses Jahr eine Rekordbeteiligung beim Qualifikationsturnier 2017 vermelden. Insgesamt nahmen 11 „Läufer“ am Turnier teil. Das ist Rekord und verdient ein großes Lob !!! Stichwort Außenwirkung.

Die Namen unserer Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge:

Khaled Al-Ahmad, Norbert Fieberg, Ronald Fiedler, Adnan Khalaf, Joachim Kiese, Armin Krawatzki, Michael Kunze, Marc Lippert, Alex Reitenbach, Marc Seefeld und Andreas Stumpf.


Vorab möchte ich mitteilen, dass es mir an allen 9 Tagen sehr viel Spaß gemacht hat, mit Euch allen täglich Schach zu spielen, Schach zu analysieren und sich einfach mal so zu unterhalten.


Leider konnten dieses Jahr nur drei Schachfreunde ihre DWZ verbessern (Joachim Kiese, Alex Reitenbach und Marc Seefeld).


Die größte Steigerung hatte unser Schachfreund (SF) Joachim Kiese, der von allen „Läufern“ in seiner Spielweise den größten Entwicklungssprung gemacht hat.

Er steigerte seine DWZ um 34 Punkte (von 1192 auf 1226) und holte insgesamt 3 Punkte aus 8 Partien (in Runde 3 war er leider verhindert). Dreimal gewann er gegen DWZ-stärkere Gegner mit schwarz.

Er spielte (neben Marc Lippert) als einziger „Läufer“ immer gegen einen DWZ-stärkeren Gegner.

Man merkt ihm den Spaß an diesem Turnier förmlich an. Weiter so, Achim.


Am Abend unseres Osterblitzturniers fragte mich der SF Marc Lippert, ob ich ihn auch zum Turnier anmelden könnte. Dieses Interesse freute mich sehr.

Und vor allem dieser Mut verdient viel Anerkennung. SF Marc Lippert spielt erst seit 2016 Vereinsschach und trotzdem möchte er Turniererfahrung in einem stark besetzten Turnier sammeln. Leider holte er in diesem Jahr nur einen Punkt, aber mit gezieltem Training wird sich dieses Ergebnis in den nächsten Turnieren verbessern.


SF Khaled Al-Ahmad hatte in diesem Turnier etwas Pech. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht in der 3. Runde erscheinen. Leider hat er sich nicht abgemeldet und wurde deshalb in der 4. Runde von der Turnierleitung gesperrt. Er spielte das Turnier ab der 5. Runde ordnungsgemäß zu Ende und erzielte trotz gesundheitlicher Einschränkungen noch 3,5 Punkte.


SF Adnan Khalaf erzielte in diesem Jahr auch 3,5 Punkte. Bei Adnan muss man leider sagen, dass er viel Pech mit der Auslosung hatte. Er bekam zweimal Kinder bzw. Jugendliche als Gegner, die stärker als ihre aktuelle DWZ spielten. Er hatte sozusagen die Gegner, vor denen wir uns alle etwas fürchten.

Er nahm er trotzdem mit Humor und schlug vor, dass wir im Verein mehr Training machen müssten. Guter Vorschlag.


Ein ähnliches Problem hat unser SF Norbert Fieberg. Das habe ich bereits festgestellt bei meinem Bericht zum Lichtenrader Herbst 2016.

Durch seine aktuelle DWZ von 1634 hatte er das Problem, dass er sehr starke Gegner zugelost bekommt und im Falle einer Niederlage erhält er in der Folgerunde einen relativ DWZ-schwachen Gegner.

Er konnte am Ende trotzdem vier Punkte erzielen. Leider war er in der letzten Runde verhindert und konnte das Ergebnis dadurch nicht mehr verbessern.


SF Andreas Stumpf tat sich in diesem Jahr nach meiner Einschätzung sehr schwer. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit ist dies aber nachvollziehbar. Leider verlor er in der 3. Runde gegen einen DWZ-schwächeren Gegner. Er kämpfte sich aber mit zwei Siegen in den Runden 4 und 5 wieder zurück, aber das hat Kraft gekostet. Immerhin erzielte er am Ende doch noch 3,5 Punkte. Schade, dass er in der letzten Runde einen unglücklichen Fehler gemacht hat, sonst wären noch die 50 Prozent und ein richtig gutes Ergebnis drin gewesen. Aber die letzte Runde ist immer so eine Sache.


Die SF Ronald Fiedler und Armin Krawatzki fasse ich schnell zusammen. Ronald musste das Turnier leider nach 5 Runden und 2 Punkten aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Gute Besserung an dieser Stelle, Ronny.

SF Armin Krawatzki brach das Turnier nach der 6. Runde und 2 Punkten ab.

Die Gründe sind mir allerdings nicht bekannt.


Nun komme ich zu unserem „ELO-Großmeister“ Alex Reitenbach. Seine erste ELO-Wertung brachte eine Zahl von 1952 (!). Alex hat in diesem Turnier gekämpft und alles rausgeholt. Obwohl er in Runde 3 gegen einen starken jungen SF verloren hatte, stand er nach 7 Runden mit 5 Punkten (!) da. Am Ende erzielte er 5,5 Punkte.

Durch die Niederlage in Runde 3 hat leider insgesamt sein DWZ-Gegnerdurchschnitt gelitten (DWZ-Gegnerschnitt am Ende war 1710). Trotzdem konnte er seine DWZ um 17 Punkte von 1755 auf 1772 verbessern.


SF Michael Kunze spielte am Ende auch ein zufriedenstellendes Turnier und holte 5,5 Punkte. Bei ihm war das Pech, dass er in der 1. Runde gegen einen DWZ-schwächeren Gegner nur remis spielte. Für alle, die in der oberen Hälfte starten, bedeutet dies, dass sich dadurch der DWZ-Gegnerschnitt zwangsläufig senkt.

Um eine DWZ von über 1800 dann zu halten, muss man am Ende fast schon 6 Punkte holen oder irgendwann einen DWZ-stärkeren Gegner schlagen und einmal remis spielen. In der 3. Runde verlor Michael Kunze unglücklich gegen einen FIDE-Meister. Danach spielte er ein starkes Turnier und erarbeitete sich mit viel Kampfgeist die 5,5 Punkte. Leider betrug sein DWZ-Gegnerschnitt nur 1648.


Nun komme ich zu meinem Ergebnis. Ob es gut oder schlecht ist, kann ich noch nicht ganz einordnen.

Was war positiv, was war negativ?

Im vergangenen Jahr 2016 konnte ich 6 Punkte erzielen, den 20. Platz am Ende belegen und meine DWZ auf 1834 verbessern.


Was ist positiv gelaufen?

1.) DWZ-Steigerung um 33 Punkte von 1772 auf 1805

2.) 5 Punkte nach 7 Partien und die ersten 7 Runden ungeschlagen geblieben

3.) Ausgespieltes Remis mit schwarz in Runde 2 gegen einen FIDE-Meister

4.) Dauerhaftes Spielen zwischen Brett 3 und Brett 20 (alle Partien veröffentlicht)

5.) DWZ-Gegnerschnitt von 1844 (neunthöchster Gegnerschnitt aller Teilnehmer)


Was ist negativ gelaufen?

1.) Niederlagen in den letzten beiden Runden

2.) Blackout in Runde 8 (ich habe einen Bauern stehen lassen)


Angesichts dieser Tatsache kann ich am Ende mit dem Erreichen des Mindestziels von 5 Punkten und einer DWZ-Steigerung wieder auf über 1800 noch zufrieden sein.


Was ist sonst noch passiert?

In der 6. Runde spielten die Schachfreunde Michael Kunze an Brett 14, Marc Seefeld an Brett 15 und Alex Reitenbach an Brett 16 direkt nebeneinander. Alle drei hatten wir schwarz. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Auch unser Vorsitzender Erhard Müller kam in dieser Runde zu Besuch nach Lichtenrade und hat uns alle unterstützt.


Für das nächste Jahr hoffe ich wieder auf diese zahlreiche Beteiligung. Mit dem SC Kreuzberg e.V. können wir wahrscheinlich nicht mithalten (26 Teilnehmer), aber 11 Teilnehmer ist auch eine tolle Beteiligung.


Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit.


Marc Seefeld


Bericht vom Lichtenrader Herbst 2018


Das 9-Runden-Turnier lief sehr harmonisch und ohne Reklamationen ab und ist für jeden zu empfehlen.

Sieger wurde GM Rene Stern mit 7,5 Pkt. vor etlichen IMs.

Die zwei GMs aus Russland kamen nur auf 6,5 u. 6,0 Pkt.


"Unser" Endergebnis sieht so aus:

Patzierung  Start-Nr.  N

ame                 Pkt.

49.                58.       Fenske, Nils         5,5

112.            130        Prott, Bernhard    4,0

115.            117        Ibrahim, Kinan      4,0

130.            138        Stumpf, Andreas  3,5

133.            135        Krawatzki, Armin  3,5

142.            142        Fiedler, Ronald      3,0

174.            151        Dr. Wilke, Hans-P. 2,0


Ausser Dr. Wike, der jedoch als ältester Teilnehmer auch geehrt wurde, haben alle eine bessere Platzierung als ihre Start-Nr. (die nach DWZ geordnet war)erreicht und können zufrieden sein. DWZ mässig können sich Andreas Stumpf +27, Bernhard  Prott +19 und Ronald Fiedler +23 am meisten freuen.


Insbesondere gab es zwei "DWZ-Gruppen" Preise für die SVG:


Bernhard  Prott   mit 4,0 Pkt.  für den Besten der DWZ Gruppe 1500-1599


Ronald  Fiedler mit 3,0 Pkt.  für den Besten der DWZ Gruppe 1400-1499


Herzlichen Glückwunsch.


Ich wurde mit 5,5 Pkt in meiner DWZ-Gruppe1900-1999 fünfter.


07.11.2018 /Nils


Bericht vom Lichtenrader Herbst 2019


In diesem Jahr nahmen 10 Schachfreunde unseres Vereins mit Erfolg am Lichtenrader Herbst teil. Andreas Stumpf sicherte sich durch einen Sieg in der letzten Runde den ersten Platz in der Wertungskategorie 1500-1599, wo ich selbst zweiter wurde. Über einen besonders großen DWZ-Gewinn konnten sich Khaled Al Ahmad (+39) und Kinan Ibrahim (+35), der gleich in der ersten Runde gegen einen Fide-Meister spielte, freuen. Wie gewöhnlich war das Turnier stark besetzt: Unter den 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich in diesem Jahr je drei Großmeister und Fide-Meister, außerdem ein Candidate-Master. Der Lichtenrader Herbst bietet somit eine hervorragende Gelegenheit, das eigene schachliche Können gegen Konkurrenz auf sehr hohem Niveau austesten und verbessern zu können. Alle Ergebnisse und Bilder vom Turnier sind hier (http://www.swlichtenrade.de/LiraH/index.php?option=com_content&view=article&id=19&Itemid=681) zu finden.



Kategorie: 1500-1599 TWZ

Rang

Teilnehmer

NWZ

ELO

S

R

V

Punkte

GegWr

3-Pkte

1.

Stumpf,Andreas

1573

1617

4

1

4

4.5

1617

13.0

2.

Genten,Julian

1559

3

2

3

4.0

1667

11.0

3.

Kellner,René

1546

1681

3

2

4

4.0

1655

11.0

4.

Mueller,Jörg René

1530

1582

4

0

5

4.0

1628

12.0

5.

Hesselbarth,Karlh

1582

1660

3

2

4

4.0

1565

11.0

6.

Tedesco,Gennaro

1593

1646

2

3

4

3.5

1873

9.0

7.

Kostic,Ivan

1592

1698

3

1

5

3.5

1692

10.0

8.

Caglar,Erdal

1522

1532

3

1

5

3.5

1496

10.0

9.

Fiedler,Ronald

1534

1626

2

2

4

3.0

1629

8.0

10.

Khalaf,Adnan

1537

1610

3

0

6

3.0

1550

9.0

11.

Fares,Dahi

1500

1

2

5

2.0

1536

5.0

12.

Wieczorek,Martin

1583

1604

2

0

2

2.0

1488

6.0

 

15.11.19 Julian Genten